So funktioniert's

VideosCompressor erledigt seine gesamte Arbeit in Ihrem Webbrowser. Hier erfahren Sie, was das bedeutet, welche Technik es möglich macht und warum Ihre Dateien Ihr Gerät nie verlassen müssen.

Ihr Browser erledigt die Arbeit

Herkömmliche Online-Kompressoren laden Ihre Datei auf einen Server, komprimieren sie dort und schicken sie zurück. Das heißt: zweimal auf die Übertragung warten und einem Unternehmen Ihre Dateien anvertrauen.

VideosCompressor arbeitet anders. Wenn Sie eine Datei wählen, lädt die Seite eine Komprimierungs-Engine in Ihren Browser, und Prozessor und Grafikchip Ihres Geräts erledigen die Arbeit. Die Datei verlässt Ihr Gerät nie. Bewegt wird nur das fertige Ergebnis, aus dem Speicher des Browsers in Ihren Download-Ordner.

Die Video-Engine

Für die meisten Videos nutzt der Kompressor WebCodecs, eine moderne Browserfunktion, die Webseiten Zugriff auf dieselben Hardware-Video-Encoder gibt, die Ihr Betriebssystem verwendet. Das ist schnell, energiesparend und liefert ein Standard-MP4 mit H.264.

Für Formate, die WebCodecs nicht lesen kann, etwa AVI, WMV oder FLV, oder in Browsern ohne WebCodecs wechselt der Kompressor automatisch zu einer Kompatibilitäts-Engine auf Basis von FFmpeg, dem verbreiteten Open-Source-Videowerkzeug, kompiliert für den Browser. Sie ist langsamer, unterstützt aber weit mehr Formate und wird erst geladen, wenn eine Datei sie braucht.

Die passenden Einstellungen berechnet der Kompressor aus Länge, Auflösung und gewähltem Modus. Bei einer Zielgröße ergibt sich die Bitrate aus der Dauer, und ist ein Ergebnis auch nur knapp zu groß, wird automatisch nachgebessert.

Die Bild-Engine

Bilder werden vom Browser gelesen und mit bewährten Open-Source-Encodern neu kodiert, kompiliert zu WebAssembly: MozJPEG für JPG, OxiPNG für verlustfreies PNG, libwebp für WebP und libavif für AVIF. Für die Skalierung kommt ein hochwertiger Lanczos-Filter zum Einsatz. Bei einer Zielgröße in KB sucht der Kompressor die höchste Qualität, die passt.

Die PDF-Engine

PDFs werden mit pdf-lib geöffnet. Der Kompressor komprimiert und verkleinert die Bilder im Dokument neu, komprimiert unkomprimiert gespeicherte Daten, entfernt Überbleibsel wie Vorschaubilder und speichert die Struktur kompakt. Text, Schriften und Links bleiben unangetastet. Die Stufe Maximale Komprimierung nutzt PDF.js, den PDF-Renderer von Mozilla, um Seiten in Bilder umzuwandeln.

Was das für Ihren Datenschutz bedeutet

  • Kein Upload: Ihre Dateien werden nie an unsere Server gesendet.
  • Keine Speicherung: Wir erhalten Ihre Dateien nie, können sie also nicht aufbewahren.
  • Kein Konto: Wir wissen nicht, wer Sie sind.
  • Metadaten standardmäßig entfernt: Standort- und Gerätedaten werden aus komprimierten Dateien entfernt, wenn Sie sie nicht ausdrücklich behalten.

Die Website selbst besteht aus statischen Dateien, die wie bei jeder anderen Website von unserem Hosting-Anbieter ausgeliefert werden. Damit sie kostenlos bleibt, zeigt sie wenige Anzeigen; was das bedeutet, steht in der Datenschutzerklärung und der Cookie-Richtlinie.

Grenzen der Komprimierung im Browser

Die Arbeit auf Ihrem Gerät hat ein paar Kompromisse:

  • Arbeitsspeicher: Sehr große Dateien, meist über 1–2 GB am Computer oder 500 MB am Handy, können überschreiten, was ein Browser-Tab nutzen darf.
  • Geschwindigkeit: Sie hängt von Ihrem Gerät ab. Aktuelle Computer mit Hardware-Video-Encoder sind am schnellsten, ältere Handys langsamer.
  • Tab geöffnet lassen: Browser pausieren Hintergrund-Tabs, besonders auf dem Handy. Lassen Sie die Seite im Vordergrund, bis alles fertig ist.

Open Source

Die Kompressoren basieren auf Open-Source-Software. Jede Komponente, ihre Lizenz und einen Link zum Quellcode finden Sie auf der Seite Lizenzen.